Der Fall: Wenn nichts mehr zu funktionieren scheint
Steve steckt mitten im Change-Prozess. Er ist frustriert. In seinem Verantwortungsbereich scheint gerade gar nichts mehr zusammenzupassen. „Es fehlt an allen Ecken und Enden an Stabilität“, berichtet er im Coaching. Sein dringender Wunsch lautet: „Ich möchte einfach verstehen, was da gerade eigentlich geschieht.“
Wir betrachten seinen Change-Prozess aus konsequent systemischer Sicht und analysieren die Mechanismen von Autopoiese und Homöostase. Plötzlich erkennt Steve das Prinzip hinter dem Chaos: „Veränderung ist nichts anderes als die Instabilität zwischen zwei stabilen Phasen.“ Diese Einsicht wirkt erleichternd, denn was erklärbar ist, verliert seinen Schrecken. Vor allem aber hilft ihm dieses Verständnis, seine Ohnmacht zu überwinden und konkrete nächste Schritte für sein Team zu planen.
Warum „kein Stein auf dem anderen bleibt“ – und das okay ist
In diesem Coaching-Nugget lernst du, Teams in Krisenzeiten nicht als defekt, sondern als lebendige soziale Systeme zu begreifen, die nach ihrer eigenen Logik um Gleichgewicht ringen. Wir werfen einen Blick hinter die Kulissen von Change-Prozessen und nutzen die systemische Theorie, um den Druck aus der Situation zu nehmen.
Du erfährst, wie du den Fokus von dem reinen Problemdruck weg und hin zu den tieferliegenden Systemzuständen lenkst. Anstatt händeringend nach der alten Stabilität zu suchen, entwickelst du ein Grundverständnis dafür, wie sich Systeme durch Krisen hindurch neu organisieren. Wir zeigen dir, wie du den Zustand der Instabilität als notwendiges Durchgangsstadium erkennst und nutzt, um gezielte Impulse für Lösungen zu setzen und echte Veränderungen nachhaltig zu verankern.
Lernziele
Das Webinar fand am 16. Mai 2026 statt.