VerÀnderung folgt einem Zyklus
Mit dem Cycle of Change lassen sich VerĂ€nderungen erklĂ€ren und planen. In sechs Phasen und vier Segmenten wird Change verstĂ€ndlich gemacht. Der Cycle of Change ist ein Modell des amerikanischen Autors und Change-Beraters Rick Maurer. Er beschreibt dieses Modell in seinem Buch âBeyond the wall of resistanceâ. Der Cycle of Change hilft, VerĂ€nderung als einen natĂŒrlichen Prozess zu verstehen, der oft einer strukturierten Ordnung folgt.
Warum das Modell hilfreich ist
Darum ist das Modell fĂŒr FĂŒhrungskrĂ€fte und Change-Beteiligte hilfreich:
Es macht deutlich, welche Stufen nacheinander durchlaufen werden mĂŒssen.
Es hilft, die verschiedenen Phasen zu verstehen, zu beschreiben und zu planen.
Es gibt Hilfestellung fĂŒr die Umsetzung des Change in den verschiedenen Phasen.
Die 6 Phasen im Cycle of Change
Phase 1: Im Dunkeln sein â erste Hinweise wahrnehmen
Jeder Change beginnt âim Dunkelnâ, das heiĂt man merkt noch nichts, hat es noch nicht mitbekommen. Es gibt vielleicht ab und zu erste Hinweise, aber es gibt kein Bewusstsein dafĂŒr, dass eine VerĂ€nderung ansteht.
Das kannst du tun, um den Schritt vom Dunkeln zur Herausforderung zu begleiten:
Mach die konkrete Herausforderung deutlich.
ErklÀre den Hintergrund und Sinn der VerÀnderung.
Mach es dringend und sprich die Emotionen der Menschen an.
Phase 2: Die Herausforderung sehen â Bewusstsein schaffen
Nach der Dunkelheit kommt die Erkenntnis. Es gibt eine VerÀnderung. Diese VerÀnderung betrifft mich. Ich stehe vor einer Herausforderung.
Das kannst du tun, um den Schritte von der Herausforderung zum Loslegen zu begleiten:
Menschen mĂŒssen die Herausforderung nicht nur sehen, sondern auch fĂŒhlen, damit Sie tĂ€tig werden..
Es findet ein Wandel im Bewusstsein der Menschen von einer passiven zu einer aktiven Haltung statt. Das kann man z.B. an ersten Aktionen beobachten.
Hilft Menschen dabei, Aufgaben zu finden, mitzumachen und HĂŒrden zu ĂŒberwinden.
Phase 3: Loslegen â aktiv werden
Loslegen heiĂt Lösungen suchen. In dieser Phase werden Alternativen gesucht, bewertet und entschieden. Es werden Vorbereitungen getroffen, PlĂ€ne erstellt, Stakeholder befragt und Weichen gestellt.
Das kannst du tun, um den Schritt vom Loslegen zum Rollout zu begleiten:
Menschen beginnen an diesem Punkt mit der konkreten Arbeit â begleite sie und binde sie ein!
FĂŒhrungskrĂ€fte mĂŒssen nun Ideen der Beteiligten sammeln, VorschlĂ€ge besprechen, Entscheidungen mit dem Team herbeifĂŒhren oder selbst treffen.
Die konkrete VerÀnderung wird vorbereitet, halte darum Kurs in Richtung der Vision.
Phase 4: Rollout â den Wandel sichtbar machen
Rollout ist der Moment, in dem der Change von der Vorbereitung in die Umsetzung ĂŒbergeht. Ab jetzt werden neue Stellen besetzt, oder neue Software genutzt, oder neue BĂŒros bezogen âŠ
Das kannst du tun, um den Schritt vom Rollout bis zu den Ergebnissen zu begleiten:
Jetzt wird der Change umgesetzt â möglicherweise zuerst in Testphasen, spĂ€ter im gesamten Umfang.
Ab jetzt ist der Change sehr öffentlich. Menschen sind operativ und emotional betroffen. UnterstĂŒtze sie, coache, begleite.
Mach deutlich, dass der Kurs der richtige ist. Zeige erste Erfolge klar und deutlich. Optimiere den Kurs durch die Lernerfahrungen aller.
Phase 5: Ergebnisse â neue Routinen festigen
Die VerÀnderungen zeigen sich nun auch in messbaren Kennzahlen. Der Change ist nicht mehr neu.
Das kannst du tun, um die Phase nach den Ergebnissen zu begleiten.
Achte darauf, dass nicht nur die Idee des Change verstanden wird, sondern auch die neuen Verhaltensweisen verankert werden.
Sei darauf vorbereitet, dass es immer wieder kleinere RĂŒckschritte geben kann.
Stelle sicher, dass der Gesamterfolg gefeiert und die Leistungen des Teams gewĂŒrdigt werden.
Phase 6: Zeit weiterzugehen â neuer Startpunkt
Der Change ist jetzt vollbracht. Die neuen Verhaltensweisen sind zur Gewohnheit geworden.
Das kannst du tun, um mit deinem Team weiterzugehen:
Die StabilitĂ€t nach einer erfolgreichen VerĂ€nderung ist hĂ€ufig die Ausgangsbasis fĂŒr den nĂ€chsten Change.
Bleibe wachsam und beobachte die internen und externen VerÀnderungen im Markt und im direkten Umfeld.