Cookies đŸȘ

Diese Website verwendet Cookies, die Ihre Zustimmung brauchen.

Zum Inhalt springen
Coaching

VAKOG - die fĂŒnf SinneskanĂ€le

Wie wir die Welt wahrnehmen: Jeder Mensch verarbeitet Informationen anders – visuell, auditiv, kinĂ€sthetisch oder ĂŒber Geruch und Geschmack. Das VAKOG-Modell hilft, diese Wahrnehmungstypen zu erkennen und die eigene Kommunikation gezielter zu gestalten.

Teilnehmende sitzen im Kreis, Coaching-Methodenkarten und Modelle liegen auf dem Boden – gemeinsames Arbeiten an Konzepten und Prozessen.

V-A-K-O-G steht fĂŒr die Anfangsbuchstaben der fĂŒnf Sinne

Das VAKOG-Modell wird verwendet, um die bevorzugten WahrnehmungskanĂ€le einer Person zu identifizieren und um ihre Kommunikations- und LernprĂ€ferenzen zu verstehen. Jeder Mensch hat einen bevorzugten Kanal oder eine bevorzugte Kombination von KanĂ€len, ĂŒber die er am effektivsten Informationen aufnimmt und verarbeitet.

Sprache verrÀt den Sinneskanal

Die individuelle SinnesprĂ€ferenz lĂ€sst sich oft an der Sprache erkennen, z.B. an SĂ€tzen wie „Das fĂŒhlt sich gut an“, “Das stinkt mir” oder “Das sieht gut aus”. Je vielfĂ€ltiger wir die verschiedenen ModalitĂ€ten einsetzen, desto grĂ¶ĂŸer ist die Chance, dass wir unser GegenĂŒber in “seiner” Sprache ansprechen, also ĂŒber seinen bevorzugten Sinneskanal erreichen.

Je mehr SinneskanĂ€le an der Aufnahme und Verarbeitung beteiligt sind, desto besser können wir uns Dinge merken. Das heißt, je mehr KanĂ€le wir mit unserer Sprache ansprechen, desto sicherer und nachhaltiger wird das Wissen verankert. Der Moderator, der diese Gruppenphasen kennt und im Prozess erkennt, kann das Team in seiner Entwicklung unterstĂŒtzen.

Das VAKOG-Modell hilft dir, dir die verschiedenen SinneskanĂ€le immer wieder bewusst zu machen. Wenn du diese verschiedenen ModalitĂ€ten in deine Kommunikation mit anderen Menschen einbeziehst, erhöhst du deine Chancen enorm, dass das, was du vermitteln möchtest, auch bei deinem GegenĂŒber ankommt.

Gerade im Bereich des Lernens hilft es uns, die aktiven LernkanÀle anzusprechen.

Die fĂŒnf SinneskanĂ€le im Überblick

Visuell – Sehen | mit den Augen wahrnehmen

Auditiv – Hören | mit den Ohren wahrnehmen

KinestĂ€tisch – SpĂŒren | mit dem Körper wahrnehmen

Olfaktorisch – Riechen| mit der Nase wahrnehmen

Gustatorisch – Schmecken | mit dem Mund wahrnehmen

Jeder Mensch nimmt seine Umwelt mit allen ihm zur VerfĂŒgung stehenden Sinnen wahr. Da wir Menschen aber sehr unterschiedlich sind, tut jeder dies in unterschiedlichem Maße. Der eine nimmt mehr ĂŒber das Sehen wahr, der andere mehr ĂŒber das Hören.

Kommunikation auf den Punkt bringen

Wenn wir uns dessen bewusst sind, können wir die Kommunikation mit unserem GegenĂŒber verbessern, indem wir auf seine bevorzugten SinneskanĂ€le eingehen.

Angenommen, der GesprĂ€chspartner sagt etwas wie „Ich sehe keinen Vorteil“. Dann ist es am besten, ihn oder sie ĂŒber den visuellen Sinneskanal abzuholen und anzusprechen. Wenn du dann mit „Schau mal
“ antwortest, sprichst du eine Sprache der Sinne.

Wir können auch unsere eigene Wahrnehmung verbessern, indem wir darauf achten, welche SinneskanÀle bei uns stÀrker ausgeprÀgt sind.

Übungen zur Wahrnehmungsschulung

Übung 1:

Stell dir vor, du stehst auf einem Berggipfel. Überlege nun, welche Gedanken dir als erstes in den SINN kommen.

  • Siehst du ein Bild vom Blick ins Tal?

  • Riechst du vielleicht das Gras einer Almwiese?

  • Oder hörst du die Glocken der KĂŒhe in den Alpen?

  • Vielleicht spĂŒrst du auch den Wind in deinen Haaren, der auf dem Gipfel weht?

  • Oder denkst du an den Muskelkater in deinen Beinen nach dem Aufstieg?

Welcher ist dein Lieblingskanal?

Übung 2:

Lass dir von einem Freund eine Geschichte erzĂ€hlen. Vielleicht von seinem letzten Abenteuer. Dabei versuchst du zu zĂ€hlen, welche SinneskanĂ€le er bei der Beschreibung dieses Abenteuers am meisten benutzt. So ĂŒbst du, auf diese SinneskanĂ€le zu achten.

Viel Spaß beim Wahrnehmen!

Herkunft der Methode

Entgegen der weit verbreiteten Annahme, dass die Arbeit mit SubmodalitĂ€ten von Bandler erfunden wurde, geht die Verwendung von SubmodalitĂ€ten auf Erickson zurĂŒck[1]. Richard Bandler, Chris Hall und Todd Epstein waren jedoch die ersten, die sie als Technik explizit formulierten.

[1]Bandler, Richard: Time For a Change, Seite 19 und 20, Junfermann Verlag 1995, ISBN-13: 978-3873871687